Marion Küppers

Heilpraktikerin



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Informationen zum Thema:

Fieber:
 
Fieber ist keine Krankheit! Im Gegenteil, Fieber ist Ausdruck der Fähigkeiten, gegen Krankheiten aktive Gegenwehr zu leisten.
Insbesondere bei Kindern ist häufiger heftiges, hohes und auf 
3 Tage begrenztes Fieber zu beobachten und Zeichen für eine gute Gesundheit.

Fremde vordringende Erreger (Bakterien, Viren) werden in ihrer Beweglichkeit bei Temperaturen über 39°C geschwächt und somit leicht überwindbar.
Akutes hohes Fieber ist eine große Anstrengung und Leistung des Körpers, welche das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten fördert und so dem Selbstvertrauen dient und letztendlich die Abwehr stärkt.

Fiebersenkende Maßnahmen vermögen zu lindern und vordergründig die Arbeit erleichtern, sind aber kurzsichtig, weil damit die eigene Abwehr gestört wird und sollten daher vermieden werden.

Wichtig bei der Entscheidung, ob das Fieber behandlungsbedürftig ist oder nicht, ist das Befinden des Kindes. Schläft es viel und ruhig, ist es in den Wachphasen klar ansprechbar und trinkt es regelmäßig, ist das Fieber nicht behandlungsbedürftig.
Ihr Kind braucht lediglich Ruhe, Zuwendung und Zuversicht.
Kinder, die sich während des Fiebers sehr quälen, über Schmerzen klagen, ängstlich und ruhelos sind, nicht trinken, oder gar nicht richtig ansprechbar sind, brauchen eine homöopathische Unterstützung. Mit dem passenden homöopathischen Mittel erreichen wir, dass das Kind wieder zur Ruhe kommt und schlafen kann/ seinen delirösen Zustand verlässt, wieder trinkt und in seiner Abwehrreaktion unterstützt wird.

Mit fiebersenkenden Mitteln bringen wir lediglich das Fieber zum Verschwinden, mit dem Erfolg, dass das Kind wieder vitaler ist. Es tobt und springt wieder umher und verpulvert so sämtliche Energien, die es eigentlich für seine Abwehr dringend benötigt. Meist bildet sich daraufhin ein neues Leiden: Husten und Schnupfen ziehen sich lange hin, das Kind ist kränklich und wird nicht mehr richtig gesund...

Was ist bei Fieber zu beachten?

• Liebevolle Betreuung, wenn möglich von einem Elternteil
• Reizabschirmung (Radio, TV, Besuche, Zugluft)
Niemals Baden! Evtl. Abreibung des Körpers mit lauwarmer Salzwasserlösung, um die Schweißbildung zu fördern
trinken fördern, fasten lassen, oder auf Wunsch leichte Speisen wie Zwieback oder Suppen verabreichen
In der Frostphase Wärmeentwicklung fördern (evtl. Wärmflasche), in der Entspannungsphase die Kühlung fördern
Bettruhe! Aktivitätsphasen bei Fieber sollten vorsichtig gebremst werden
Plastikwindeln gegen Baumwollwindeln austauschen, um einen Hitzestau zu vermeiden
• Niemals mit Fieber ins Freie gehen!
• Keine fiebersenkenden Maßnahmen!
 
 

© 2007 Marion Küppers